Wie hart gefahren wurde, zeigt der Rennverlauf. Die Führung wechselte in den 28 Runden vier Mal, der zweite Platz veränderte sich sieben Mal und Platz 3 wurde von den 23 Startern acht Mal gewechselt. Tobias Weichenberger war nach den ersten fünf Runden der Spitzenmann. Dann wurde der Oberösterreicher von Christoph Zellhofer abgelöst, er führte das Feld von der 6. bis zur 22. Runde an, nur eine Runde lang konnte sich der Schweizer Thomas Berger in Runde 19 an die Spitze setzen. Ab Runde 24 war dann wieder Weichenberger das Maß aller Dinge und gewann im Suzuki Cup Europe vor dem Ungarn Janos Csik und Christoph Zellhofer Die Wertung im österreichischen Suzuki Cup holte sich ebenfalls Weichenberger vor Christoph Zellhofer und dem Schweizer Thomas Berger. Bei den übrigen heimischen Startern verbesserte sich Kejo-Keke Platzer vom neunten Startplatz auf Endrang 6 und Jürgen Norbert Fux der in der Mission „Drive for Angelina“ unterwegs war, wurde Zehnter. Der Doppelsieger von Ungarn Alex Maier wurde diesmal nur Siebenter, der Kärntner Markus Hilberger belegte diesmal ohne Probleme den fünften Platz, während der Kärntner Nudelkönig Walter Kuss sehr guter Neunter wurde. Etwas Pech hatte Werner Jedinger, er kämpfte mit einer rutschenden Kupplung, und Lukas Puchinger schied nach einem Crash mit einem ungarischen Piloten nach 17 Runden aus.